Ford Explorer Plug-in-Hybrid Probefahrt Innenraum

Ford Explorer Plug-in-Hybrid Probefahrt

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Unser Ford Explorer Plug-in-Hybrid Probefahrt Auto ist ein Klotz. Und dennoch: von der Seite betrachtet, verbreitet das über fünf Meter lange SUV aufgrund seiner sanft nach hinten abfallenden Dachlinie einen Hauch von Sportlichkeit und Dynamik.

Ford Explorer Plug-in-Hybrid Probefahrt
Ford Explorer Plug-in-Hybrid Probefahrt

Vorne verraten Motorhaube, Kühlergrill und Scheinwerferpartie als Gesicht mit freundlichem, aber nichtsdestotrotz überlegenem Lächeln, dass dahinter eine Menge kraftvoller Pferde nur darauf warten, losgelassen zu werden, um alle vier Räder auf einmal in Bewegung zu setzen…

Und in der Tat löst ein beherzter Tritt aufs Gaspedal einen vehementen Vorwärtsdrang aus, der einen in die Sitze presst und den man zunächst dem Koloss, der für Europa in Chicago vom Band rollt, auf den ersten Blick gar nicht zugetraut hätte.

Ford Explorer Plug-in-Hybrid Probefahrt
Ford Explorer Plug-in-Hybrid Probefahrt

Immerhin zweieinhalb Tonnen Leergewicht und wenn es sein muss zusätzlich 694 Kilogramm in Form von sieben Menschen plus Gepäck wollen auf die Sprünge gebracht werden. Damit haben aber die 457 PS (336 kW) aus Benzin- und Elektromotor zusammen leichtes Spiel.

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Vulgo: Der Ford Explorer haut ab wie Schmitz Katze, was jedoch bei einem maximalen Drehmoment von 825 Newtonmetern kein Wunder ist.

Dennoch trägt er zum drohenden Klimawandel nur wenig bei. Das liegt nicht zuletzt daran, dass Fahrerin und Fahrer die Wahl unter vier verschiedenen Elektro-Fahrprogrammen haben.

Ford Explorer Plug-in-Hybrid Probefahrt
Ford Explorer Plug-in-Hybrid Probefahrt

Im „EV Auto-Modus“ sucht sich das Fahrzeug selbst aus, welche Energie es gerade gerne hätte, der „EV Jetzt-Modus“ sorgt für rein elektrischen Betrieb zum Beispiel in innerstädtischen Problemzonen, beim „EV Später-Modus“ fährt das Auto überwiegend mit Benzin und nutzt die beim Bremsen entstehende Energie um die Batterie aufzuladen, und beim „EV Aufladen-Modus“ tritt der Benzinmotor als Generator für den Akku in Aktion.

Außerdem passt sich der Explorer auf Befehl des Menschen am Lenkrad an unterschiedliche Straßen-, Witterungs- und Geländebedingungen an. Der Allradantrieb verarbeitet alle zehn Millisekunden Informationen, die eine Vielzahl von Sensoren liefern. Im Normalfall wirkt die Kraft der zwei Herzen nur auf die Hinterräder, bei Bedarf aber auch zusätzlich auf die vorderen Räder.

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Ford Explorer Plug-in-Hybrid Probefahrt Innenraum
Ford Explorer Plug-in-Hybrid Probefahrt Innenraum

Über Platz im großen Gefährt braucht sich niemand Sorgen zu machen. Die Passagiere schauen aus höherer Position auf die übrigen Autos herab, nur der dadurch erforderliche höhere Einstieg könnte betagten Senioren etwas schwerer fallen.

Das Geräuschniveau im Innern lässt Gespräche in Flüsterlautstärke zu, weil gegenläufige Schallwellen aus dem Audiosystem akustische Störquellen wie Motor-, Abroll- und Windgeräusche egalisieren. Eine Menge moderner Fahrer-Assistenzsysteme machen darüber hinaus das Bewegen des großen SUV zum Kinderspiel.

Sie reichen zum Beispiel vom aktiven Park-Assistenten über eine intelligente adaptive Geschwindigkeitsregelanlage und einem Tote-Winkel-Assistent bis zum Fahrspurhalter.

Ford Explorer Plug-in-Hybrid Probefahrt Innenraum
Ford Explorer Plug-in-Hybrid Probefahrt Innenraum

Der Größe dieses SUVs angepasst scheint auch der gewaltige Bildschirm von der Dimension eines um 90 Grad gedrehten Laptops für Navi und alle möglichen weiteren Informationen zu sein. In Deutschland ist der Explorer, dessen Auslieferung in diesen Tagen beginnt, in den beiden Ausstattungsversionen ST-Line und Platinum erhältlich.

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Das alles hat natürlich seinen Preis, der bei 76.000 Euro beginnt und trotz des einen oder anderen Sonder-Ausstattungswunschs nicht sonderlich über mehr als ein paar wenige Scheine ansteigt, da die Liste dafür erfreulich kurz ist. Darüber können sich jedoch nicht alle Bürger Europas freuen.

Ford Explorer Plug-in-Hybrid Probefahrt Innenraum
Ford Explorer Plug-in-Hybrid Probefahrt Innenraum

Der Ford Explorer Plug-in-Hybrid bleibt solchen Ländern vorbehalten, in denen Rechtsverkehr herrscht.

Großbritannien und Irland sind also außen vor. (we/ampnet/hrr)Foto: Auto-Medienportal.Net/Hans-Robert Richarz/Ford)

Technische Daten Ford Explorer Plug-in-Hybrid Probefahrt Auto

Länge x Breite x Höhe (m): 5,06 x 2,29 x 1,78
Radstand (m): 3,03
Motor: V6-Benziner, 3000 ccm, Turbo, Direkteinspritzung
Systemleistung gesamt: 336 kW / 457 PS bei 5750 U/min
Max. Drehmoment: 825 Nm bei 2500 U/min
Elektromotor: 75 kW
Batterie: Lithiumionen, 13,6 kWh, 36 Ah
Elektr. Reichweite (WLTP): 42 km
Getriebe: 10-Gang-Automatik
Höchstgeschwindigkeit: 230 km/h
Beschleunigung 0 auf 100 km/h: 6,0 Sek.
WLTP-Durchschnittsverbrauch: 3,1 Liter
CO2-Emissionen WLTP: 71 g/km (Euro 5)
Leergewicht / Zuladung: 2466 kg / max. 694 kg
Kofferraumvolumen: 240–2274 Liter
Max. Anhängelast: 2500 kg
Wendekreis: 12,6 m
Bodenfreiheit: 204 mm
Böschungswinkel: 20,2 Grad (v.) / 21,0 Grad (h.)
Bereifung: 255/55 R20
Basispreis: 75.000 Euro

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