Gratis-LPG-Kit für Subaru Impreza und Forester

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gratis lpg-kit für subaru impreza und forester vom 10.10-31.11.09. foto: autodino/subaru

Subaru gibt wieder Gas

Der Friedberger Allradspezialist legt die Aktion zur kostenlosen Umrüstung neu auf. Im Zeitraum vom 10. Oktober 2009 bis zum 30. November 2009 bieten die teilnehmenden Subaru-Händler bei Kauf und Zulassung eines für den Gasbetrieb freigegebenen Subaru Impreza- und Forester- Neu- oder Vorführwagens die kostenfreie Umrüstung auf den Betrieb mit dem kostengünstigen Kraftstoff Autogas an.
„Auch wenn die Kraftstoffpreise in den letzten Wochen gesunken sind, so zeigt ein Blick auf die Preisschilder der Tankstellen sofort, wie attraktiv unser Angebot Autogas ecomatic® ist“, erläutert Jens Becker, Geschäftsführer der Subaru Deutschland GmbH…

Background Autogas

Das ist Autogas

Autogas, auch unter dem Namen Flüssiggas bekannt, besteht aus Propan, Butan und deren Gemischen. Es handelt sich um einen Kohlenwasserstoff, der sich unter relativ geringem Druck verflüssigt und dann nur etwa ein 260stel seines gasförmigen Volumens einnimmt. Diese Energie zeichnet sich durch einen hohen Energiegehalt aus. Gleichzeitig verbrennt sie schadstoffarm und lässt sich gut lagern. Flüssiggas ist transportabel und deshalb an jedem Ort einsetzbar.

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Die Technik bei Subaru

Subaru gehört zu den „Autogas-Pionieren“ und bietet seit 2004 Umrüstanlagen an. Die Nachrüstung mit einem Autogastank in der Reserveradmulde, einem Zuleitungssystem zu den Zylindern und einem Verdampfer zur Herstellung eines zündfähigen Gasgemisches macht das Fahrzeug bivalent: Es kann also wechselseitig sowohl mit Benzin als auch mit Autogas betrieben werden. Mit einem einfachen Knopfdruck kann der Fahrer während der Fahrt von Benzin- auf Gasbetrieb und umgekehrt umschalten. Rund 40 Prozent aller Subaru-Neuzulassungen sind auf den Betrieb mit Autogas umgerüstet.

Volle Werksgarantie auf die Autogasanlage

Die Umrüstkits sind maßgeschneidert für Subaru-Fahrzeuge. Der komplette Einbau der Autogasanlage dauert etwa zwölf Stunden. Bei Subaru wird der Autogastank Platz sparend in der Reserveradmulde installiert, das Reserverad wird durch ein Pannenspray ersetzt. Das Kofferraumvolumen wird kaum eingeschränkt. Die von der Subaru Deutschland GmbH gelieferten Anlagen wurden in Langzeittests geprüft und zertifiziert. Das TÜV-Gutachten bestätigt die Echtheit einer Subaru ecomatic® Autogas-Anlage. So gewährt die Subaru Deutschland GmbH die volle bis zu dreijährige Werksgarantie oder bis maximal 100.000 Kilometer Gesamtfahrleistung des Fahrzeugs für die Bauteile der Autogasanlage bei Einbau vor Erstzulassung.

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Die Kostenrechnung

Ein Liter Autogas kostet im Bundesdurchschnitt rund 0,65 Euro und ist damit um etwa die Hälfte billiger als Superbenzin. Weil die Umrüstung nichts kostet, erübrigt sich eine Amortisationsrechnung, was den Umstieg auf Autogas für die Käufer eines Subaru Neu- oder Vorführwagens noch lukrativer macht.

Sicherheit und Versorgung

Fahrzeuge mit Autogasantrieb sind ebenso sicher wie benzin- oder dieselbetriebene Autos: Die Gasanlage muss hohe Sicherheitsauflagen erfüllen und ist TÜV-geprüft. „Es gibt keine Hinweise aus der Praxis, dass bei diesen Fahrzeugen ein erhöhtes Sicherheitsrisiko besteht, auch nicht aus jenen Ländern, wo relativ viele Autogasautos zugelassen sind. Crash- und Brandtests zeigen, dass sie nicht gefährlicher sind als vergleichbare Benzinfahrzeuge“, attestiert der ADAC. Auch muss kein Fahrer eines Autogas-Subaru Nachteile bei der Parkplatzsuche befürchten: Autogas-Fahrzeuge dürfen seit der Novellierung der Garagenverordnung im November 1993 auch in Tiefgaragen parkten.

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Die ökologische Dimension

Im Jahr 2008 sind in Deutschland rund 300.000 Tonnen Autogas abgesetzt worden. Dies bedeutet eine CO2-Vermeidung von 153.000 Tonnen, verglichen mit einem entsprechenden Verbrauch herkömmlicher Otto-Kraftstoffe. Damit leistet Autogas einen wesentlichen Beitrag zu den Klimaschutzzielen der Bundesregierung. Die hohen Einsparwerte können realisiert werden, weil Autogas im Gegensatz zu anderen Kraftstoffen nicht erst bei Neufahrzeugen emissionsmindernd greift. Die Autogas-Ausrüstung ist auch bei zugelassenen Fahrzeugen ohne großen Aufwand möglich. Auch die Infrastruktur ist verbessert: Bundesweit bieten 4.840 Stationen Autogas an (Stand: März 2009).

Autogas – Renaissance eines Antriebs

Mit Autogas fahren weltweit etwa zwölf Millionen Fahrzeuge, die Tendenz ist stark steigend. Das Tankstellennetz in Europa umfasst heute rund 28.000 Stützpunkte. Autogas ist als Energielieferant für Fahrzeuge schon lange bekannt: In den USA fuhren bereits im Jahr 1920 Fahrzeuge mit dem umweltschonenden Kraftstoff. In Europa setzt gerade eine Renaissance dieser Antriebsart ein. Der Anteil autogasbetriebener Fahrzeuge liegt aktuell in Italien bei rund sechs, in den Niederlanden und Polen bei rund zehn Prozent. Mittlerweile setzt sogar China, das Land mit dem höchsten Wirtschaftswachstum weltweit und enormem Energieverbrauch, auf Autogas: 2.800 Autogas-Busse hat allein die Stadtverwaltung von Peking angeschafft, weitere 1.448 Busse werden noch folgen. Auch in Belgien, Frankreich und Irland ist Autogas mittlerweile ein anerkannter alternativer Antrieb, zumal der Schadstoffausstoß geringer ausfällt als beim Benzin: Jedes Autogas-Fahrzeug spart bei einer jährlichen Fahrleistung von 35.000 Kilometern rund 1,19 Tonnen des Treibhausgases CO2 ein.

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Nach dem Fortschrittsbericht der Bundesregierung zur nationalen Nachhaltigkeitsstrategie könnten im Jahr 2020 rund eine Million Autogas-Fahrzeuge auf Deutschlands Straßen rollen. Diese Autogas-Fahrzeuge würden jährlich unsere Umwelt um rund 1,2 Millionen Tonnen CO2 entlasten. Das Potential zur Senkung der Sommersmoggefahr beträgt bis zu 67 Prozent, die Verbrennung vollzieht sich nahezu schwefelfrei und rußfrei, der Ausstoß an CO2, Benzol oder Aldehyden wird gemindert. Auch die Geräuschentwicklung bei der Verbrennung liegt bis zu 60 Prozent unter der eines Dieselfahrzeugs, darüber hinaus besticht Autogas durch hohe Klopffestigkeit, zusätzliche Additive im Kraftstoff sind also überflüssig. Das Tanken selbst ist auch eine saubere Sache: Es treten keine Schadstoffemissionen durch Verdunstung oder Versickern beim Tanken auf, da die Betankung über ein geschlossenes System erfolgt.

Autogas – europaweit verfügbar

Für Autogas gelten europaweit die gleichen Qualitätsstandards, was einen problemlosen grenzüberschreitenden Einsatz ermöglicht – im Gegensatz zu Erdgasfahrzeugen, die als deutsche Insellösung im Ausland auf größere Schwierigkeiten stoßen. Der Einsatz von Autogas im Auto hat sich in der Praxis seit Jahrzehnten bewährt. In Europa fahren derzeit mehr als 5,5 Millionen Fahrzeuge mit Autogas.

Die EU-Kommission sieht bis 2010 weiteres Potential: Fünf Prozent aller in der EU zugelassenen Fahrzeuge dürften dann mit Autogas fahren. In den Niederlanden, Frankreich, Italien und Polen ist bereits ein flächendeckendes Autogas-Tankstellennetz ausgebaut.

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Die Entwicklung in Deutschland seit 2004

Als der Alternativkraftstoff Autogas sich auf der AMI 2004 erstmals mit einem großen Gemeinschaftsstand präsentierte, waren auf deutschen Straßen gerade einmal 30.000 flüssiggasbetriebene Fahrzeuge unterwegs. Für ihre Betankung standen knapp 600 öffentlich zugängliche Autogas-Stationen zur Verfügung. Die finanziellen und ökologischen Produktvorteile sorgten in den folgenden Jahren für eine beispiellose Marktdynamik: 2006 war bereits die 1.000er-Grenze bei den Tankstellen überschritten und der Fahrzeugbestand auf 70.000 angewachsen. Heute sind 320.000 Autogasfahrzeuge zugelassen, die über ein flächendeckendes Netz von über 5.000 Autogastankstellen allein in Deutschland versorgt werden. Um eine Verwechslungsgefahr beim Betanken zu vermeiden, sind Autogas- und Erdgasfahrzeuge mit unterschiedlichen Tankstutzen ausgerüstet. Auf den Autobahnen gibt es immer mehr Autogastankstellen, und die Autofahrer erhalten schon lange vor dem nächsten Tankstopp eine Information, ob sie am nächsten Rasthof auch Autogas tanken können.

Die Umrüstung der Fahrzeuge und die Investitionen in die Infrastruktur haben Investitionen in Höhe von mehr als einer Milliarde Euro mit den entsprechenden Beschäftigungseffekten ausgelöst. Dem Staat sind allein schon durch die dabei angefallene Mehrwertsteuer bisher rund 147 Millionen Euro zugeflossen. Die durch die Steuerermäßigung für Gasantriebe entgangenen Staatseinnahmen sind vor diesem Hintergrund ein Einsatz, der sich auch für die öffentliche Hand durchaus rechnet. Für das Jahr 2015 geht der Deutsche Verband Flüssiggas (DVFG) realistisch von 1,5 Millionen Fahrzeugen und 6.000 Autogastankstellen aus. Dies entspricht durch die anfallenden Investitionen und Werkstattleistungen einem zusätzlichen Wirtschaftsvolumen von nahezu drei Milliarden Euro.

Nach Aussage von Dipl.-Ing. Klaus Ratzka, Geschäftsführer der Propan & Ammoniak Anlagen GmbH in Salzgitter, kommen pro Woche zehn neue Anlagen hinzu. Das Unternehmen hält als größter Flüssiggas-Anlagenbauer in Deutschland einen Marktanteil von knapp 70 Prozent. In der Grundvariante kostet eine Autogastankstelle mit 4.850 Litern Flüssiggas (bei 85 Prozent Tankfüllung) rund 13.000 Euro. Auch eine Miete einer solchen Anlage ist möglich. Damit rechnet sich eine Autogas-Tankanlage auch für Autohäuser, Taxibetriebe und Autoflotten.

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Autogas gegen Erdgas – eine Gegenüberstellung

Erdgas in verdichteter Form, wie es für den Kraftstoff-Einsatz gebraucht wird, ist auch unter dem Kürzel CNG (Compressed Natural Gas) bekannt. Das leitungsunabhängige Flüssiggas ist dagegen immer dann gemeint, wenn von „Autogas“ die Rede ist. Im Ausland gebräuchlicher ist die Abkürzung LPG (Liquified Petroleum Gas).

In Deutschland scheiden sich die Geister: Während in nahezu allen anderen Ländern Autogas als alternativer Kraftstoff das Erdgas abgehängt hat, liegen bei uns beide Gasantriebe noch gleichauf. Eine Verschiebung zugunsten des Autogasantriebs ist aber erkennbar. Mit guten Gründen. Die auffälligsten Unterschiede zwischen beiden Gas-Varianten bestehen zunächst einmal in der Art der Bereitstellung: Ebenso wie beim Einsatz als Brennstoff für die häusliche Heizung kommt Erdgas durch ein Leitungsnetz zur Tankstelle, während Autogas in Tankwagen angeliefert wird.

Eine Studie der Forschungsstelle für Energiewirtschaft e. V. (FfE) in München hat Autogas und Erdgas „auf ihre Vor- und Nachteile bezüglich des Einsatzes in Kraftfahrzeugen hin untersucht und mit konventioneller Technik verglichen“. Unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr.-Ing. Ulrich Wagner (Technische Universität München) hat das FfE die physikalischen Eigenschaften, die Herkunft und die Verfügbarkeit der Kraftstoffe, ihre Alltagstauglichkeit hinsichtlich Reichweite und Betriebssicherheit, der jeweilige Energieaufwand für die Betankung sowie die Gesamt-Auswirkungen auf die Umwelt unter die Lupe genommen. Dabei wurden Transport, Speicherung und Verteilung der Kraftstoffe ebenso berücksichtigt wie die Höhe der Emissionen und deren Auswirkungen auf das Klima. Eine zentrale Rolle spielte auch die Wirtschaftlichkeit von Gasantrieben unter Berücksichtigung der Investitionskosten für das Fahrzeug, der Wartungs- und der Betankungskosten.

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Fazit: Beide Gas-Varianten haben gegenüber herkömmlichem Benzin klare Vorteile. Die Untersuchungsergebnisse unterstreichen, dass beide Gaskraftstoffe deutlich zur Minderung der verkehrsbedingten CO2-Emissionen beitragen können. Wirtschaftliche Vorteile sehen die Wissenschaftler auch gegenüber anderen Kraftstoff-Alternativen: „LPG und CNG sind wesentlich kostengünstiger als Biodiesel, Biomethanol, Biogase oder Wasserstoff bereitzustellen.“

Vorteil: Autogas

Eine im Herbst 2008 vorgelegte McKinsey-Studie kam zu dem Ergebnis, dass Erdgas als Kraftstoff im Vergleich zu Autogas unter technischen und wirtschaftlichen Aspekten deutliche Nachteile aufweist. Gegen Erdgas sprechen außerdem das dürftige Tankstellen-Netz im Vergleich zu einer flächendeckenden Versorgung bei Autogas sowie die ausgesprochen geringe Attraktivität für eine Nachrüstung im Automobilbestand. Die Fachleute von McKinsey kommen zu dem Schluss, dass Erdgas nur dann eine Chance im Markt besitzt, wenn es gelingt, Autogas steuerlich deutlich schlechter zu stellen. Die einzige Chance für Erdgas, sich im Vergleich mit Autogas zu behaupten, wird also in der Durchsetzung einer Wettbewerbsverzerrung gesehen.

Autogas (LPG) bietet im Vergleich zu Erdgas (CNG) deutliche Vorteile:

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1.       Der End-Energieverbrauch von Erdgas- und Autogasfahrzeugen liegt etwa auf demselben Niveau. Der Primärenergieaufwand einschließlich Bereitstellungsaufwand liegt für Erdgas aufgrund der erforderlichen Kompression an der Tankstelle höher als bei Autogas.

2.       Autogas-Tanks werden mit niedrigeren Drücken betrieben (zirka acht bar gegenüber zirka 200 bis 250 bar Erdgas-Befülldruck), was in der Regel eine freiere Formgebung der Kraftstofftanks und somit weniger Einschränkungen der Ladevolumina in Fahrzeugen ermöglicht.

3.       Durch die höhere spezifische Energiedichte bei Autogasspeicherung können höhere Reichweiten mit einer Tankfüllung Autogas im Vergleich zu Erdgas (bei gleichem Tankvolumen) erzielt werden, ohne die Nutzlast oder den Stauraum des Fahrzeuges einzuschränken.

4.       Für Autogas existiert eine einheitliche europäische Norm hinsichtlich der Kraftstoffqualität: Erdgas wird in wechselnden Gasbeschaffenheiten (H-Gas, L-Gas) angeboten; dies kann gegebenenfalls Rückwirkungen auf das Emissionsverhalten und die Reichweite mit einer Tankfüllung haben.

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5.       Autogas wird in Tankwagen wie Benzin und Diesel zur Tankstelle angeliefert und gewährleistet damit eine flexiblere Tankstellen-Standortwahl; Erdgas-Tankstellen benötigen einen Anschluss an ein Gas-Versorgungsnetz.

6.       Während die spezifischen Treibstoffkosten für Erdgas geringer sind, ist die Erdgas-Nachrüstung deutlich teurer als für Autogas, wodurch sich Autogas-betriebene Fahrzeuge früher amortisieren.

7.       Auf EU-Ebene sind beide Gas-Kraftstoffe steuerlich gleichgestellt (Mindeststeuersatz), und zwar bis zum Jahr 2018.

8.       Das Tankstellennetz in Deutschland umfasste zur Zeit über 5.000 Autogastankstellen. (Quelle: www.autogastanken.de). Dagegen existieren in Deutschland derzeit nur 835 Erdgastankstellen (Quelle: www.erdgasfahrzeuge.de)

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