Hummer fährt künftig unter chinesischer Flagge

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Auch die E85-Ethanol-Variante, wie auf der LA-Motorshow vor einem Jahr präsentiert, vermochte es nicht, das Image des Hummer aufzupolieren. Foto: auto-reporter.net

Humme(l) made in China

General Motors hat sein zuletzt ungeliebtes Kind Hummer unter die Haube gebracht. Die besonders unter Promis begehrte Marke geht an das chinesische Industrieunternehmen Sichuan Tengzhong Heavy Industrial Machinery, ein entsprechender Vertrag wurde gestern (9. Oktober 2009) in Detroit unterzeichnet. Die Chinesen „teilen“ sich den Neuerwerb mit dem bei ihnen bereits stark involvierten Hongkonger Investor Soulang Douji (20 %).

Über den Verkaufspreis gibt es bislang keine offiziellen Angaben. In der Branche wurde von etwa 150 Millionen US-Dollar gesprochen, die der angeschlagene Autobauer General Motors für seine Geländewagenmarke bekommen könnte.

Mit dem Verkauf Hummers und den auf den Weg gebrachten Veräußerungen der Marken Opel und Saab bleiben für GM nur noch die Baustellen Saturn und Pontiac, die es zu bereinigen gilt. Deren Schicksal scheint allerdings besiegelt, mangels Interessenten sollen sie vom Markt genommen werden. (autoreporternet/arie)

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