Mitsubishi ASX Test

Mitsubishi ASX Test

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Zeit für einen kurzen Mitsubishi ASX Test, denn Kompakt-SUVs stehen hoch im Kurs. Mitsubishi stellt deswegen den jüngst erneuerten ASX in die Schauräume der Händler und macht es dem Kunden recht einfach.

Lediglich eine Motorisierung ist zu haben, dafür aber fünf Ausstattungslinien und als eine der wenigen Optionen ein stufenloses Automatikgetriebe.

Mitsubishi ASX Test
Mitsubishi ASX Test

Mitsubishi folgt mit dem ASX-Blechkleid den Designtendenzen des Jahrzehnts. Der 4,37 Meter lange Viertürer trägt scharfe Kanten. Der markante Kühlergrill mit silberfarbenen Umrahmungen, auffälligen Nebelscheinwerfern und schmalen Scheinwerfern gehört zu den Erkennungsmerkmalen der Marke.

Das gilt auch für das beinahe schon zerklüftete Heck mit Dachspoiler und einem Stoßfänger in Diffusor-Optik. Die Preisliste des kleinsten SUV aus dem Stall des Herstellers beginnt bei 21.290 Euro, das Spitzenmodell Top mit stufenlosem CVT-Getriebe kommt auf 33.390 Euro. Optionen gibt es kaum. Allein die Metallic-Lackierungen stehen als Extras zu Preisen zwischen 570 und 870 Euro bereit.

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Was beim Mitsubishi ASX Test auffiel: Innenraum mit wenig Esprit

Der Innenraum entspricht dem gängigen Einrichtungsstil japanischer Automobile. Das dominante Grau machen nur wenige silberne Farbtupfern gefällig, im Spitzenmodell gibt es eine ebenfalls anthrazitfarbene Lederpolsterung.

Dafür ist die Bedienung denkbar einfach. Die wenigen Hebel und Schalter sind klar gekennzeichnet und erklären ihre Funktion eigenständig. Zudem sind sie nicht unbedingt originell, aber gut erreichbar angeordnet.

Die Sitzposition beim Mitsubishi ASX Test passt, die elektrische Einstellung gehört im höchsten Ausstattungsniveau ebenfalls zum Serienstandard.

Das Platzangebot ist für alle Mitfahrer sehr anständig, auch im Fond mangelt es nicht an Bein- und Kopffreiheit. Beim Gepäck muss ebenfalls kaum etwas zurückgelassen werden.

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406 Liter passen mindestens in den Kofferraum, nach dem Umklappen der Rückbanklehne wächst sein Volumen auf 1156 Liter. In den billigeren Ausstattungsversionen kommen sogar 40 Liter mehr unter, beim Top-Level beansprucht der bullige Basslautsprecher der Rockford-Fosgate-Audioanlage (710 Watt Spitzenleistung) eine ganze Ecke für sich. Das Beladen gelingt mühelos, die Ladekante ist niedrig und stellt kein Hindernis dar.

Unser Mitsubishi ASX Test Benziner ohne Aufladung

Für den Antrieb unseres Mitsubishi ASX Test SUV sorgt ein Vier-Zylinder-Benziner mit zwei Litern Hubraum, der bereits im größeren Outlander Dienst tut. Er leistet 150 PS (110 kW) und erreicht sein Spitzendrehmoment von 195 Newtonmetern bei 4200 Umdrehungen in der Minute.

Das ist für einen Saugmotor ein ordentlicher Wert. Akustisch bleibt er unauffällig, bei der Leistungsentfaltung aber auch. Wenn es voran gehen soll, bedarf es schon einer gewissen Drehzahl, das CVT-Getriebe gaukelt beim Beschleunigen Stufenschaltung durch elektronische Steuerung vor, dadurch jault die Maschine nur gemäßigt auf, wenn das Gaspedal durchgedrückt wird.

Die sechs Fahrstufen lassen sich sogar mit Schaltwippen am Lenkrad wählen. Das funktioniert fabelhaft und vermittelt eine gewisse Spritzigkeit.

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Sportiv gibt sich der ASX dennoch nicht. 12,2 Sekunden braucht er um aus dem Stand auf 100 km/h zu beschleunigen, bei 190 km/h ist dann Schluss mit dem eher zaghaften Vorwärtsdrang. Wer gerne eilig unterwegs ist, wird am Mitsubishi-SUV keinen Gefallen finden.

Weniger eilige Chauffeure kommen dann auch in den Genuss eines maßvolleren Treibstoffkonsums. Wer Gas gibt, muss mit Durchschnittwerten von 8,6 Litern Benzin rechnen, bei gezügeltem rechten Fuß kommt der ASX mit 7,5 Litern über die 100-Kilometer-Distanz. 60 Liter Tankinhalt sind dann akzeptabel.

Für die gemütliche Gangart Mitsubishi ASX Test SUV ist das Fahrwerk ausgelegt. In scharf genommenen Kurven neigt sich Karosserie spürbar, geht es geradeaus, sind gelegentlich Korrekturen notwendig, um das Mitsubishi ASX Test SUV auf Kurs zu halten.

Dafür verwöhnt die Federung mit ausgeprägten Nehmerqualitäten, und bügelt so manche Unebenheit der Fahrbahn weg. Abstriche müssen dagegen bei der Anhängelast gemacht werden. Nur 1300 Kilogramm darf der Mitsubishi trotz Allradantrieb und fast 1600 Kilogramm Eigengewicht auf den Haken nehmen. Vergleichbare Wettbewerber können mehr ziehen.

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Mitsubishi ASX Test Kofferraum
Mitsubishi ASX Test Kofferraum

Der 4×4-Antrieb ist nach dem Modellwechsel im vergangenen Jahr wieder grundsätzlich an Bord. Mitsubishi will so wohl die 80 Jahre in die Vergangenheit reichende Erfahrung mit dieser Antriebsart bestätigen.

Drei verschiedene Fahrprogramme lassen sich über einen Drehsteller auf der Mittelkonsole anwählen. Im 2-WD-Modus werden nur die Vorderräder angetrieben, bei der 4-WD-Einstellung verteilt das Getriebe das Moment bedarfsgerecht zwischen Vorder- und Hinterachse. Bis zu 98 Prozent der Leistung fließt dann entweder nach vorne oder nach hinten.

Der dritte Modus „4WD“-Lock ist für das Fahren auf sehr rutschigem Untergrund gedacht, wenn etwa eine feuchte Wiese tiefer ist als gedacht oder auch bei winterlichen Straßenbedingungen.

Kommunikativ wird der ASX über die Bluetooth-Einbindung des Smartphones, eine Navigation mit Tom-Tom ist im Top-Modell serienmäßig. Die Assistenten sind vollzählig dabei, ebenso eine Rückfahrkamera und ein Ausparkhelfer, der vor querendem Verkehr warnt. Dass es allerdings nur hinten und nicht vorne Parksensoren gibt, ist eher unverständlich.

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Der ASX Top ist komplett ausgestattet und daher ein überaus attraktives Angebot für alle, die sich der Eile des Alltags entziehen wollen und ihre Wege mit mehr Genuss als Stress bewältigen wollen. Funktional und komfortabel bietet ihnen das kompakte SUV gute Alltagstauglichkeit bei angemessener Größe und einen hohen Gegenwert. (we/ampnet/mk)(Fotos: Auto-Medienportal.Net/Michael Kirchberger)

Daten Mitsubishi ASX Top

Länge x Breite x Höhe (m): 4,37 x 1,81 x 1,64
Radstand (m): 2,67
Motor: R4-Benziner, 1998 ccm, Direkteinspritzung
Leistung: 110 kW / 150 PS bei 6000 U/min
Max. Drehmoment: 197 Nm bei 4200 U/min
Höchstgeschwindigkeit: 190 km/h
Beschleunigung 0 auf 100 km/h: 12,2 Sek.
WLTP-Durchschnittsverbrauch: 7,3 Liter
Testverbrauch 7,8 Liter
Effizienzklasse: D
CO2-Emissionen 167 g/km (Euro 6d-Temp)
Leergewicht / Zuladung: min. 1590 kg / max. 455 kg
Kofferraumvolumen: 406–1156 Liter
Max. Anhängelast: 1300 kg
Wendekreis: 10,8 m
Bereifung: 225/55 R 18
Wartungsintervalle: 20 000 km
Garantie: 60 Monate
Basispreis: 33.390 Euro
Testwagenpreis: 34.260 Euro

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