Französisch für Deutsche: Aus Citroën wird ZITRÖN

ZITRÖN. Na endlich. Warum nicht gleich so? Weil der Gründer des französischen Autoherstellers André Citroën und nicht ZITRÖN hieß. Kann schon sein, aber ist das ein Grund, eine Automarke so zu nennen, mit deren Aussprache fast jeder Deutsche Probleme hat?

Ein Autohändler im Clip vermutet sogar, der schwer aussprechliche Markenname, verleite viele Kunden sogar, ihr Auto lieber bei der Konkurrenz zu kaufen. Schließlich spricht sich VW, Ford und Opel relativ einfach für uns aus. Jedenfalls einfacher als “S-Citroenne”…

Da wird das „C“ nicht wie ein „C“ aber auch nicht wie ein „Z“ ausgesprochen. Mehr wie ein „S“. Was soll das?!

Scheinbar Gründe genug, den Franzosen künftig ZITÖN zu nennen. Auch wenn die Markenhändler beim Treffen mit dem neuen ZITRÖN Deutschland-Chef nicht gerade belustigt waren, als sie anlässlich der 100-Jahr Feier der Marke, vom neuen Namen erfuhren.

Da müssen Embleme geändert werden, Etiketten neu gedruckt werden, Schokotäfelkes neu bedruckt werden – wie ein Händler meint und vieles neu gestaltet werden, denn wo bislang
„Citroën“ drauf stand, muss künftig das einfache und klare ZITRÖN stehen.

Nun heißt es also ZITRÖN Cactus. Klar. Einfach. Wegweisend!

Man fragt sich – warum nicht gleich so?! Weg mit den Pünktchen auf ein „E“ gehören keine Pünktchen! Basta! Oder?

Selbst die Angestellten beherrschen die korrekte Aussprache noch nicht einmal, wie der Clip beweist. Die Namensumbenennung war also nicht nur naheliegend, sondern auch dringend geboten. Und schließlich gibt es auf unserer Tastatur ja auch kein „ë“, wohl aber ein „Ö“.

Das Leben ist Veränderung und auch wenn es manchmal schwerfällt, man soll nicht immer an den alten Gewohnheiten festhalten. Oder etwa doch?

Schaut euch das Video zur Umbenennung der französischen Traditionsmarke an. Es darf gelacht werden! Für uns der Clip des Monats!

(sponsored video, copyright Citroën ähhh…. ZITRÖN)

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