Porsche Macan S

Der Porsche Macan. Volks-SUV? Leider nein!

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Der Porsche Macan wird eines ganz sicher nicht werden: ein Volks-SUV. Denn die Preise beginnen bei 57.930 Euro für den Macan S und den Macan S Diesel. Das Top-Modell Macan Turbo kostet stolze 79.826.-€. Drei Modelle umfasst die Macan Produktpalette zur Markteinführung. Der Macan S ist mit einem 3,0-Liter-V6-Biturbo-Motor mit 340 PS (250 kW) ausgestattet und verfügt wie alle Macan über einen aktiven Allradantrieb mit elektronisch geregelter, kennfeldgesteuerter Lamellenkupplung und 7-Gang Porsche-Doppelkupplung.

Dies ermöglicht eine Beschleunigung von 0 bis 100 km/h in 5,4 Sekunden (bzw. 5,2 Sekunden mit dem optionalen Sport Chrono-Paket); Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 254 km/h

Der Macan S Diesel beschleunigt er mit seinem 258 PS-(190 kW)-Motor in 6,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h (6,1 Sekunden mit Sport Chrono-Paket) und erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 230 km/h.

Topmodell der Baureihe ist der Macan Turbo mit 400 PS bzw. 294 kW, die sein neuer 3,6-Liter-V6-Biturbo-Motor produziert. In 4,8 Sekunden gehts von 0 auf 100 km/h. Mit dem optionalen Sport Chrono-Paket sind sogar 4,6 Sekunden möglich. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 266 km/h.

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Zur Serienausstattung des Macan gehören zum Beispiel der Allradantrieb, PDK, Multifunktions-Sportlenkrad mit Schaltpaddles, große Räder, ein leistungsfähiges Audiosystem sowie eine elektrisch betätigte Heckklappe. Die Liste möglicher Sonderausstattungen hält etwa eine Luftfederung bereit.

Oder ein speziell auf dem Macan abgestimmtes Porsche Torque Vectoring Plus (PTV Plus), eine variable Verteilung des Antriebsmoments an den Hinterrädern in Verbindung mit einer elektronisch geregelten Hinterachs-Quersperre.

Hinzu kommt als häufig gefragte Porsche Option das dynamische Fernlicht als Bestandteil des Porsche Dynamic Light System Plus (PDLS Plus), das stufenlos die Leuchtweite an den vorausfahrenden und entgegenkommenden Verkehr anpasst.

Sind wir nicht alle ein bisschen 911? Der Porsche Macan ist es. Zumindest optisch, denn die hinteren Kotflügel sind ähnlich weich ausgeformt wie im 911. Und natürlich wird der Porsche Macan zu 99,99% auf der Straße zu sehen sein, wie alle Porsche SUV. Dafür spricht auch die Mischbereifung mit bis zu 265 Millimetern Breite vorne und 295 Millimetern an der Hinterachse sowie Räder bis zu einer Größe von 21 Zoll.

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Serienausstattung beim Macan S und Macan S Diesel sind Reifen der Dimension 235/60 R 18 vorn und 255/55 R 18 hinten. Der Macan Turbo erhält vorn Reifen der Dimension 235/55 R 19 und hinten 255/50 R 19.

Und dennoch – die 0,1% an Kunden, die mit dem Porsche Macan ins Gelände gehen, werden sich sicher über eine ganz bestimmte Taste freuen. Mit ihr lässt sich der “Off Road Modus” zwischen 0 und 80 km/h aktivieren. Damit schalten alle relevanten Systeme in ein “Geländeprogramm”.

Dann sind beispielsweise die Schaltdrehzahlen und -geschwindigkeiten auf höhere Traktion ausgelegt, die Kupplung ist stärker vorgespannt, um die Vorderachse noch schneller mit dem passenden Antriebsmoment zu versorgen, und die Momentenverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse sowie die Fahrpedal-Kennlinie sind auf Offroad-Gegebenheiten angepasst.

Zudem erhöht sich beim optionalen Luftfederungs-Fahrwerk die Bodenfreiheit um 40 Millimeter gegenüber Normalniveau, mit einer maximalen Bodenfreiheit von 230 Millimeter.

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Und noch eine Taste gibt es im neuen Macan. Sie wird wohl häufige betätigt werden, als die “Off Road” Taste. Die “Sport Taste”. Ist sie gedrückt, steuert das elektronische Motormanagement das Triebwerk noch bissiger. Die Folge: Der Motor reagiert direkter auf Gaspedalimpulse und der Drehzahlbegrenzer wird härter eingestellt.

Beim Porsche-Doppelkupplungsgetriebe verschieben sich darüber hinaus die Schaltpunkte in den oberen und damit noch sportlicheren Drehzahlbereich. Die Schaltzeiten sind kürzer, die Schaltvorgänge straffer und unmittelbarer – bei Rückschaltungen mit Zwischengasfunktion.

Angepasst ist auch der Motorensound, der noch einmal kerniger klingt. Zudem wird das Fahrwerkregelsystem Porsche Active Suspension Management (PASM – Serienausstattung im Macan Turbo) in den Sportmodus versetzt, für eine sportlichere Dämpfung, ein direktes Einlenken und damit ein noch agileres Fahrverhalten.

Im Macan kommen vorn 6-Kolben-Festsattelbremsen in Aluminium-Monobloc-Bauweise zum Einsatz. Hinten sorgen für die Verzögerung in allen Modellen Kombi-Faustsattel-Bremsen mit integrierter elektrischer Parkbremse. Die elektrische Parkbremse sorgt für mehr Komfort und Sicherheit beim Abstellen des Fahrzeugs. Beim Anfahren löst sie sich automatisch.

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Eine weitere Premiere ist die Hold-Funktion. Sie wird über das Nachdrücken des Bremspedals aktiviert.

Der Innenraum des Porsche Macan präsentiert sich äußerst hochwertig. Dazu gehört auch das Burmester High-End Surround Sound-System, das erstmals in dieser Fahrzeugklasse vertreten ist. Weitere neue Ausstattungsoptionen sind der Spurhalteassistent und der Spurwechselassistent. Für ein Komfort- und Sicherheitsplus sorgen beispielsweise die Adaptive Cruise Control (ACC) mit Porsche Active Safe (PAS).

Die ansteigende Mittelkonsole und die Sitzposition des Fahrers sorgen für einen sehr kurzen Weg zwischen Lenkrad und Wählhebel. Alle wichtigen Funktionen und Einstellungen sind auf der Mittelkonsole in logische Gruppen zusammengefasst und lassen sich über griffgünstig angeordnete Tasten schnell und intuitiv bedienen. Das Zündschloss ist, wie immer bei Porsche, links vom Lenkrad platziert.

Die Instrumentierung ist Porsche-typisch: drei klassische Rundinstrumente mit zentral positioniertem Drehzahlmesser. Im Drehzahlmesser enthalten ist eine Ganganzeige. Sie informiert über den vom Porsche-Doppelkupplungsgetriebe (PDK) eingelegten Gang. Das rechte Rundinstrument enthält ein hoch auflösendes 4,8-Zoll-Farbdisplay. Es zeigt neben den wichtigsten Bordcomputerfunktionen beispielsweise auch die Kartendarstellung des optionalen Porsche Communication Management (PCM) mit Navigationsmodul. (Fotos: Porsche)

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