Allradautos: Vorstellung Subaru Impreza WRX STI

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Impreza WRX STI foto:autodino/subaru


Vorstellung Impreza WRX STI

Die drei Buchstaben STI setzen der Impreza-Baureihe traditionell die sportliche Krone auf. Dahinter verbirgt sich Subaru Tecnica International Inc. (STI), das Tochterunternehmen von Fuji Heavy Industries (FHI), das für den Motorsport zuständig ist. Auch die dritte Generation des Straßen-Rennwagens Impreza WRX STI repräsentiert das stärkste, das schnellste und agilste Serien-Fahrzeug des weltgrößten Herstellers von Allrad-Pkw. Zurzeit ist der Impreza WRX STI nur auf dem japanischen Heimatmarkt erhältlich, erst im Frühjahr 2008 kommt der neue Straßen-Rennwagen in Deutschland auf den Markt.

Beide Versionen unterscheiden sich durch die jeweils eingebauten Motoren. In Japan kommt ein 2,0-Liter-Vierzylinder-Boxermotor mit Turboaufladung zum Einsatz. Das Triebwerk leistet 227 kW (308 PS) bei 6.400/min und entwickelt ein maximales Drehmoment von 422 Nm bei 4.400/min. Für Deutschland ist ein 2,5-Liter-Vierzylinder-Boxermotor mit Turboaufladung vorgesehen, dessen Leistungspotential bei etwa 206 kW (280 PS) und einem maximalen Drehmoment von rund 400 Nm bei 4.000/min liegen dürfte.

Impreza WRX STI auf neuer Basis
Basis für den neuen Renner ist der neue Impreza, der Subaru im Oktober auf dem deutschen Markt eingeführt hat, und den es nur noch als kompakten Fünftürer gibt. Der neue Impreza WRX STI ist 4,415 Meter lang, 1,795 Meter breit und 1,475 Meter hoch, die Spurweite beträgt vorne 1,530 und hinten 1,540 Meter. Damit steht der kompakte Allradler satt auf der Straße. Zwar ist auch der neue Renner wie seine “zivile” Basis fünf Zentimeter kürzer als der Vorgänger, doch der Radstand wuchs um fast zehn Zentimeter auf stolze 2,625 Meter. Von diesem Zuwachs profitieren Innenraum und Agilität gleichermaßen, denn die Überhänge vorne und hinten sind deutlich kürzer.
Der neue Impreza WRX STI ist zwar kompromisslos auf Leistung getrimmt, dennoch haben die Konstrukteure bei der Entwicklung auch den Themen Sicherheit, Umweltverträglichkeit und Alltagstauglichkeit hohe Bedeutung zugemessen. So bringt der neue Impreza WRX STI nur 1.480 Kilogramm auf die Waage.

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Impreza WRX STI foto:autodino/subaru

Allradantrieb “Symmetrical AWD”
Die Symmetrie der Konstruktion ist das bestimmende Spezifikum des Subaru-Systems “Symmetrical AWD”, das aus der Kombination von Boxermotor und Allradantrieb besteht. Diese Vorzüge tragen wesentlich zur Ausgewogenheit und Leistungsfähigkeit des Allradsystems des Impreza WRX STI bei: Vom Motor über Getriebe, Kardan-Antriebswelle bis zum Hinterachs-Differenzial verläuft der gesamte Antriebsstrang in einer geraden Linie mit einer horizontal symmetrischen Auslegung. Alle schweren Komponenten wie Getriebe, Endabtrieb etc befinden sich zwischen den beiden Achsen. Dies vermeidet überflüssiges Gewicht durch diese Komponenten an Front und Heck und verringert das Giermoment des Fahrzeugs.

Fahrwerk
Bei der Fahrwerksentwicklung für den neuen Impreza WRX STI hat wieder der japanische Spezialist Kayaba seinen Beitrag geleistet. Das Fahrwerk besteht aus einer Einzelradaufhängung mit invertierten Federbeinen mit langem Federweg und Stabilisatoren. Dabei befindet sich die Hydraulikeinheit oben (statt unten) im Dämpferbein und die Schubstange unten (statt oben). Diese Umkehrung erhöht die fahrdynamische Stabilität. Der Impreza WRX STI steht entweder auf 17-Zoll-Leichtmetallrädern mit Reifen der Dimension 235/45R17 oder auf 18-Zoll-Leichtmetallrädern mit Reifen der Dimension 245/45R18.


Impreza WRX STI foto:autodino/subaru

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Sechsgang-Schaltgetriebe
Serienmäßig bringt ein überarbeitetes Sechsgang-Schaltgetriebe die Motorkraft an alle vier Räder. Das Getriebe ist eine speziell für den WRX STI konzipierte Subaru-Eigenentwicklung, das auf die im Motorsport notwendigen hohen Drehmomente ausgelegt ist, entsprechend hohe Stabilität und Steifheit aufweist und sich gleichzeitig schnell, exakt und leichtgängig schalten lassen soll.

DCCD – Driver’s Control Centre Differential
Für den neuen Impreza WRX STI haben die Ingenieure das vom Fahrer steuerbare serienmäßige Mittendifferential (Driver’s Control Centre Differential – DCCD) überarbeitet. Über einen Drehknopf in der Mittelkonsole regelt der Fahrer manuell die Kraftverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse.
So kann er das Fahrverhalten präzise auf seine persönlichen Vorlieben einstellen: Wenn er stärker driften will, dann lenkt er mehr Drehmoment an die Hinterachse. Dafür kann er das LSD in sechs vorgegebenen Stufen einstellen. Wenn er automatische Balance wünscht, überlässt er die Drehmomentverteilung der Elektronik. Dem Multi-Mode DCCD stehen dafür drei Modi zur Verfügung:
1. AUTO Mode – meistert alle Straßenbedingungen und Fahrsituationen
2. AUTO+ Mode – Das LSD bleibt während der Fahrt geschlossen, die Traktion wird durchgängig optimiert. Am besten eignet es sich für glatte Bedingungen.
3. AUTO- Mode – Das LSD bleibt während der Fahrt offen, die optimalen Handlingeigenschaften bleiben erhalten. Am besten eignet es sich für trockene Bedingungen und Straßen mit guter Haftung.

Multi-Mode VDC (Vehicle Dynamics Control)
Der neue Impreza WRX STI verfügt über ein modifiziertes Multi-Mode VDC mit drei Arbeitsbereichen:
1. NORMAL Mode – ist als Standard aktiviert und wird mit allen Straßenbedingungen und Fahrsituationen fertig. ABS, EBD (Elektronische Bremskraftverteilung), TCS (Traktionskontrolle) und Stabilitätsassistent (Stability Assist Control) arbeiten normal.
2. TRACTION Mode – Der Modus für Drift-Liebhaber. TCS und Stabilitätsassistent arbeiten nur eingeschränkt, der Motor liefert jederzeit seine volle Leistung.
3. OFF Mode – Bis auf ABS lässt sich das System komplett abschalten. Nützlich, wenn man sich aus extrem schwierigen Verhältnissen wie tiefem Schnee oder Schlamm befreien muss.
An Vorder- und Hinterachse kommen drehmomentfühlende LSD (Limited Slip Differential) zum Einsatz. Das Helical-LSD an der Vorderachse verleiht dem Fahrzeug in Zusammenarbeit mit dem Torsen-LSD an der Hinterachse eine höhere Stabilität bei plötzlichen Lastwechseln oder Schlupfänderungen.


Impreza WRX STI foto:autodino/subaru

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SI-DRIVE
Erstmals verfügt ein Impreza WRX STI über das SI-DRIVE (Subaru Intelligent Drive). Das Prinzip heißt: Aus Eins mach Drei. Der Fahrer hat die Wahl zwischen drei unterschiedlichen Fahr-Modi, mit denen er Motorsteuerung und elektronische Drosselklappe modifiziert. SI-DRIVE aktiviert daraufhin drei signifikant unterschiedliche Motorcharakteristika. In alle Modi zeigt eine Schaltpunktanzeige den günstigsten Zeitpunkt zum Gangwechsel an.
1. Der “Intelligent Mode” erleichtert das Fahren im Stadtverkehr bei unteren und mittleren Drehzahlen und trägt zur Wirtschaftlichkeit bei. Der Kraftstoffverbrauch wird gesenkt, der Motor entfaltet seine Kraft sanft und geschmeidig.
2. Der “Sport Mode” liefert die jeweils ideale Leistung, erfüllt willig jeden Gasbefehl und gestattet sportliches Fahren unter den meisten Straßenzuständen.
3. Der “Sport Sharp Mode” (Sport #) ist auf optimales und präzises Ansprechverhalten ausgelegt und schöpft das Potential des STI-Motors voll aus.

Brembo-Rennbremsanlage
Die Verzögerung besorgt eine Brembo-Rennbremsanlage mit Bremszylindern, Doppelkammer-Bremskraftverstärker und vier innenbelüfteten Bremsscheiben. Serienmäßig ist die Bremse mit dem elektronisch geregelten “Super-Sports-ABS” mit Querbeschleunigungssensor kombiniert. Hinzu kommt die elektronische Bremskraftverteilung EBD.

Innenraum
Das neue Cockpit ist übersichtlich, die klassischen Rundinstrumente liegen wohlgeordnet vor dem vertikal und axial verstellbaren Dreispeichen-Lenkrad. Alle Instrumente besitzen eine “Sweep”-Funktion: Beim Einschalten der Zündung leuchten die roten Zeiger auf, “wischen” einmal bis zum Maximum-Anschlag und pendeln wieder in den Normbereich zurück.

Homologation angestrebt
Fuji Heavy Industries Ltd. (FHI), Mutterkonzern von Subaru, will bei der Fédération Internationale de l’Automobile (FIA) die Homologation des Subaru Impreza WRX STI beantragen. Das Fahrzeug soll dann ab 2008 in der Gruppe N der FIA Rallye-Weltmeisterschaft eingesetzt werden. (we/sd)

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