Geländewagen Legenden: Land Rover Defender II

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Land Rover Defender foto:4×4news.de/land rover

Geländewagen Legenden: Land Rover Defender Teil II

Bei seinem Debüt am 30. April 1948 auf der Amsterdam Motor Show kam der neue Land Rover sowohl beim Publikum als auch bei der Fachpresse auf Anhieb gut an. Der Erfolg des neuen Modells war derart durchschlagend, dass seine Produktion bereits Ende des Jahres auf dem besten Wege war, die der anderen Rover-Modelle zu überflügeln.

Ergänzend zu der im In- und Ausland erfolgreichen Nutzfahrzeugvariante des Land Rovers entwickelte man bald schon eine luxuriösere Kombiversion mit einem vom Karosseriebauer Tickford gefertigten Aufbau. Neben der mit Aluminium verkleideten Holzrahmenkarosserie besaß der Station Wagon zahlreiche moderne Ausstattungsmerkmale. Zwar blieben wegen des hohen Preises die Verkäufe im Inland gering, dafür ging der überwiegende Teil der Produktion ins Ausland, wo der Station Wagon unter anderem von Organisationen wie der UNICEF eingesetzt wurde.

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Land Rover Defender foto:4×4news.de/land rover

Zwei Jahre nach seiner Einführung bewahrheiteten sich die Prognosen und der Land Rover belegte den Großteil der Produktionskapazitäten in Solihull. Im Zuge der Modellpflege bekam der Land Rover einen stärkeren Motor und einen zuschaltbaren Allradantrieb. Dieser schaltete beim Einlegen der Geländeuntersetzung automatisch die Vorderachse zu, konnte bei Bedarf aber auch in der Straßenuntersetzung verwendet werden.

Eine grundlegende Weiterentwicklung erfolgte 1951 mit der Verlängerung des Radstandes von 80 auf 86 Zoll (2032 mm auf 2184,4 mm), wodurch sich die Ladefläche um 25 Prozent vergrößerte. Zugleich führte man eine neue Kombivariante mit einer in Solihull entwickelten Metallkarosserie ein. Diese war erstmals mit einem vom Innenblech abgesetzten ‘Tropendach’ erhältlich, dessen isolierende Luftschicht in heißen Klimazonen zur Kühlung des Innenraums beitrug. Eine weitere Neuheit waren die seither zu den typischen Stilmerkmalen von Land Rover zählenden ‘Alpine Lights’. Zudem erhielt der Land Rover einen größeren Bruder in Gestalt der Long Wheelbase Version, die wahlweise in Truck Cab- und in Kombi-Ausführung erhältlich war. Optional wurden eine ‘De Luxe’ Innenausstattung sowie ein Radio und eine Heizung angeboten.


Land Rover Defender foto:4×4news.de/land rover

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Die Einführung eines 2,0-Liter Dieselmotors im Jahr 1957 erforderte eine weitere Verlängerung des Radstandes auf 88 Zoll (2235,2 mm) beim Standardmodell und auf 109 Zoll (2768,6 mm) bei der Langversion. Neu an der Series II war auch die Karosserie mit seitlich gewölbten Blechen zum Unterbringen der breiter gespurten Achsen – Ergebnis der erstmaligen Mitarbeit des Rover-Designteams an einem Land Rover. Hauptnutznießer der Stilübung war die Kombi-Langversion, die endlich ihre plumpe Form verlor. (4x4news.de/we)

Teil III Land Rover Geländewagen Legenden morgen…

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