Geländewagen Vorstellung: Range Rover Sport

Range Rover Sport safari
Kleine Gruppen mit max. zehn Personen reisen in neuesten Land Rover Modellen mit hochwertigem Navigationsequipment durch Botswana, Island, Namibia, Malaysia, Argentinien, Kanada, Finnland und Spanien – jeweils begleitet von lokalen Tour-Guides und einem Off-Road-Fahrtrainer (Internet-Info: www.landrover.de). Foto: djd/iPr

Range Rover Sport: Ein Brite der Extraklasse

Er ist der ultimative Luxus Sport Tourer, die perfekte Synthese aus überragender Onroad-Dynamik, konkurrenzlosem Premium-Komfort mit viel Platz und unübertroffener Leistungsbereitschaft abseits befestigter Wege. Auch bei dem Thema Motorisierung macht der Brite keine Kompromisse: Mit dem V8 Supercharged ebenso wie mit dem TDV6 und dem V8 Twinturbodiesel. Land Rover lässt die Muskeln spielen – und wie. Mit der gut 4,8 Meter langen Range Rover-Variante Sport bietet sie eine außergewöhnlich attraktive Alternative bei den beliebten SUVs. Die über 60-jährige Tradition bei höchster Offroad-Perfektion ist da ein weiterer wichtiger Trumpf…

Kräftig motorisiert
In der automobilen Oberklasse hat sich einiges bewegt, immer mehr wechseln von eher klassischen Limousinen in Richtung Luxus-Allradler. Auf die Power-Wünsche vieler antwortet der Range Rover Sport (ab 61.600 Euro) mit großer Raffinesse. Und die Trumpfkarten des betont dynamisch auftretenden Briten sind sehr gut. Auch durch eine Motorisierung, die üppige Leistung mit bemerkenswerter Wirtschaftlichkeit kombiniert. Das betrifft den Fünfliter-V8-Kompressor-Benziner (510 PS, 625 Nm) ebenso wie den 3,6-Liter-TDV8 (272 PS, 640 Nm) und ganz besonders den Dreiliter-TDV6 (245 PS). Dieser Euro-5-Diesel glänzt mit üppigem Drehmoment von 600 Nm schon von ganz unten heraus. Gleichzeitig begnügt er sich mit 9,2 Liter Diesel auf 100 Kilometer (ECE-Wert) und 243 g/km CO2.

Der Motor glänzt mit hoher Laufkultur, wuchtet den 2,5-Tonner mühelos durch den Alltag – auch wenn der Wagen als Zugmaschine eingesetzt wird. Die Anhängelast beträgt stolze 3.500 kg. Ebenso vorbildlich die serienmäßige Sechsgang-Automatik, sie lässt sich auf Wunsch auch per Hand schalten. Hohes Temperament bedarf natürlich entsprechender Technik. In diesem Fall sind es Bremsen des F1-Lieferanten Brembo und Luftfederfahrwerk mit aktiver Niveauregulierung. Auch die geschwindigkeitsabhängige Servolenkung sorgt bei ambitionierter Fahrweise für weniger schweißtreibende Situationen. Damit können routinierte Fahrer richtig dynamisch und beeindruckend präzise um die Ecke zirkeln. Zwar regelt die Anti-Schleuder-Hilfe bei zu forscher Gangart entschlossen ab, doch per Knopfdruck lässt sich alles auch deutlich schärfer erleben.

Es war im Test immer wieder beeindruckend, wie leichtfüßig sich der Allrad-Brite im Gelände bewegte, ohne Murren selbst durch tiefste Schlammlöcher und über steinige Pfade rollte. Per Knopfdruck wählt der Fahrer einfach die aktuelle Untergrundbeschaffenheit und schon übernimmt die raffinierte Elektronik alles – außer Gasgeben und Lenken. Ebenso hilfreich “Hill Descent Control“ (Bergabfahrten mit Schritttempo) und eine Berganfahrhilfe, die unerwünschtes Zurückrollen verhindert.

Range Rover Sport Interieur
schöner als in so manchem wohnzimmer. interieur des range rover sport. Foto: djd/iPr

Feinste Ausstattung
Die Ausstattung bewegt sich ebenfalls auf First Class Niveau. Das bedeutet innen Leder, soweit das Auge reicht, acht Airbags, Soundanlage der Extraklasse von harman/kardon, Festplatten-Navigationssystem mit XXL-Monitor und Schnittstelle für USB-Sticks oder i-Pods und jede Menge elektrische Helfer. Dazu zählen LED-Scheinwerfer mit optionaler Abblendautomatik (schaltet Fernlicht bei Bedarf automatisch ein) und ein optionales Surround-Kamerasystem mit fünf Digitalkameras. Die übertragen eine Ansicht von fast 360 Grad auf den Touchscreen-Monitor. Die Kameras schalten sich selbsttätig ein, sobald der Motor startet. Genutzt wird dieses beeindruckende System auch von der “Gespannbetriebshilfe“, die somit perfektes Rangieren mit angekoppeltem Anhänger ermöglicht.

Attraktive Sondermodelle
Noch luxuriöser ausgestattet ist der Range Rover Sport TDV6 als Sondermodell Autobiography “Cannes“ (ab 78.970 Euro) und “Monza“ (ab 83.300 Euro). Beide rollen ab Werk mit elektrischem Schiebe-Hebe-Glasdach, ab der B-Säule dunkel getönten Scheiben, schlüssellosem Eingangs- und Startsystem, zusätzlichen Heizungen (auch Rücksitze, Frontscheibe, Scheibenwischerdüsen), Kühlbox in der Mittelkonsole, Telefon mit Bluetooth-Funktion und Schaltwippen am Lenkrad für manuelle Gangwechsel vom Band. Das “Dynamic Response“-System optimiert zudem Fahrverhalten und Dynamik – auch in Kurven. Für eine unvergleichlich exklusive Aura sorgt die umfassende Lederausstattung mit zweifarbigen Premium-Sitzen und Kontrastnähten, Alcantara-Dachhimmel, ledereingefassten Fußmatten und edlen Furniereinlagen. Während im “Cannes“ die Farben Ebony und Ivory dominieren, bieten im “Monza“ innen der sportliche Rot-Ton Pimento und dunkles Ebony einen reizvollen Kontrast. Außen gehören zum markanten “Bodykit“ unter anderem auch viereckige Auspuffendrohre. Autor: Achim Stahn

Zum Thema passende Artikel:

  1. Vorstellung Range Rover Sport 2007 < ![CDATA[ Foto:4x4news/LR Range Rover Sport Anno Domini 2007: "Sports...
  2. Range Rover Sport Range Rover Sport. Foto: ar/Land Rover Neuer Range Rover Sport...
  3. Range Rover Bournville und Range Rover Sport Black and White land rover sondermodelle. foto:4x4news/land rover Range Rover Bournville und Range...
TV Fake Tattoos und Piercings

Kommentar abgeben