Nur für Luxisten – der Audi R8

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Audi R8 Allradantrieb Quattro. Foto: autodino/auto-reporter/manfred zimmermann

Audi R8: Mit 301 km/h in die erste Liga

420 PS, 301 km/h Höchstgeschwindigkeit, 104 400 Euro teuer. Mit dem R8 steigt Audi ins Segment der Supersportler ein. Der V8-FSI-Mittelmotor, der permanente Allradantrieb Quattro und die Aluminiumkarosserie hieven ihn in die erste Sportwagen-Liga. Bestellbar ist der R8 seit dem 28. September 2006, die ersten Auslieferungen erfolgen im 1. Halbjahr 2007.

Die Fahrleistungen sind über jeden Zweifel erhaben: 4,6 Sekunden vergehen bis Tempo 100, erst bei 301 km/h ist Schluss. Der 4,2-Liter stellt ein maximales Drehmoment von 430 Nm zwischen 4500 und 6000 U/min. bereit, die maximale Drehzahl liegt bei 8250 Umdrehungen. Der Kunde kann zwischen einer manuellen Sechs-Gang-Schaltung oder dem sequentiellen Schaltgetriebe Audi R Tronic wählen. Die wird entweder über den Joystick in der Mittelkonsole oder über die Schaltwippen am Lenkrad bedient.

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Die charakteristischen Proportionen des Fahrzeugs werden bestimmt von der Lage des Motors hinter dem Cockpit. Diese Anordnung ist ein typisches Merkmal von den erfolgreichen Audi-Rennsportwagen in den 30-ger Jahren: Durch den Mittelmotor ist eine Gewichtsverteilung von 44 Prozent vorne zu 56 Prozent hinten möglich. 1,90 Meter Breite bei nur 4,43 m Länge und nur 1,25 Meter Höhe: Das sind die Proportionen eines Sportwagens. Der 2,65 m lange Radstand bietet Platz für die Kabine und den längs eingebauten Motor dahinter. Hinter den Türen wölbt sich zwischen Schweller und Dachpartie ein großflächiges Luftleitelement – Sideblade genannt – das dem V8 Atem- und Kühlluft zuführt. Die Lackierung der Sideblades ist auf die Grundfarbe abgestimmt.

Erstmals sind die vier Ringe auf der Fronthaube, oberhalb des Grills positioniert. An der Oberseite der Lufteinlässe schließen sich bündig die flachen Bänder der innovativen LED-Frontscheinwerfer mit ihrer Klarglasabdeckung an. Als erstes Serien-Automobil bietet der R8 auf Wunsch die Möglichkeit, den Hauptscheinwerfer mit allen Funktionen – Abblendlicht, Fernlicht, Tagfahrlicht und Blinker – in LED-Technologie zu ordern.

Zwei großformatige Diffusoröffnungen im Heckstoßfänger zeigen, wie intensiv die Aerodynamik die Gestalt des Audi R8 prägt. Die vier runden Endrohre der Abgasanlage sitzen paarweise rechts und links oberhalb der Diffusoröffnungen. Ein ausfahrbarer Heckspoiler sorgt für die nötige Bodenhaftung. Bei geringeren Geschwindigkeiten fährt der Heckspoiler wieder karosseriebündig ein.

Eine konsequent fahrerorientierte Cockpit-Architektur beherrscht den Innenraum und integriert den Fahrer zwischen Schalttafel und hoher Mittelkonsole; das Instrumentenpaneel oberhalb der Mittelkonsole ist leicht zum Piloten hingeneigt. Die Sportsitze sind serienmäßig mit einer Leder/Alcantara-Kombination, auf Wunsch auch komplett mit Leder bezogen. Als Alternative lässt sich der R8 auch mit Schalensitzen ausstatten, die eigens von der Quattro GmbH entwickelt wurden. Hinter den Sitzen lassen sich größere Taschen unterbringen; das vordere Gepäckabteil fasst 100 Liter. (autodino/autoreporter)(ar/os)

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